Simple Moving Average (SMA) – der einfache Durchschnitt, erklärt
Der Simple Moving Average ist der gleitende Durchschnitt in seiner einfachsten Form: der gleich gewichtete Mittelwert der letzten N Schlusskurse. Ruhig, robust, weit verbreitet — aber träge. Mit Grafik und Beispiel.
Was ist Simple Moving Average?
Der Simple Moving Average addiert die letzten N Schlusskurse und teilt durch N — jede Periode zählt gleich viel. Mit jeder neuen Kerze rückt das Fenster weiter. Heraus kommt eine geglättete Linie, die die Trendrichtung sichtbar macht.
Weil alle Werte gleich gewichtet sind, reagiert der SMA langsamer als der EMA — dafür ist er ruhiger und weniger anfällig für Ausreißer. Siehe auch die Übersicht gleitender Durchschnitte.
So liest du Simple Moving Average
Richtung: Steigt der SMA, Aufwärtstrend; fällt er, Abwärtstrend. Liegt der Kurs über dem SMA, ist die Tendenz eher bullisch.
Wichtige SMAs: der 200er gilt als grobe Grenze zwischen Bullen- und Bärenmarkt; Kreuzungen von 50er und 200er heißen Golden/Death Cross. Als Support/Widerstand wird der SMA ebenfalls beobachtet.
📈 Fallbeispiel: der 200-Tage-SMA
Der 200-Tage-SMA ist eine der meistbeachteten Linien überhaupt — gerade weil so viele darauf schauen, wirkt er teils selbsterfüllend. Die ehrliche Kehrseite: Er ist stark nachlaufend. In Seitwärtsphasen kreuzt der Kurs ständig hin und her und erzeugt Fehlsignale; ein Golden Cross kommt oft erst, wenn die Bewegung schon gelaufen ist.
Typische Einstellungen
Verbreitet sind 20 (kurz), 50 (mittel) und 200 (lang). Kürzer = reaktiver/mehr Fehlsignale, länger = träger und verlässlicher für den großen Trend.
Häufige Fehler & ehrliche Grenzen
- Den SMA als Vorhersage sehen — er ist nachlaufend und beschreibt die Vergangenheit.
- Im Seitwärtsmarkt jeden Kreuzungspunkt handeln.
- Einen sehr kurzen SMA nutzen und sich über das Rauschen wundern.
Gut kombinierbar mit
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Oder direkt im Grid Terminal auf jeden Coin & Zeitrahmen anwenden — kostenlos, read-only.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen SMA und EMA?
Der SMA gewichtet alle Perioden gleich und reagiert langsamer; der EMA gewichtet die jüngsten stärker und reagiert schneller — dafür nervöser.
Welcher SMA ist der wichtigste?
Sehr beachtet sind 20, 50 und 200. Der 200-Tage-SMA gilt vielen als Grenze zwischen Bullen- und Bärenmarkt.
Ist der SMA ein Kaufsignal?
Nein. Er zeigt den Trend und mögliche Support-/Widerstandszonen, ist aber nachlaufend und keine Empfehlung.
Wo sehe ich den SMA live?
Im Grid Terminal von AutoGridForge — Indicators, dann Simple Moving Average. Kostenlos, read-only.
Verwandte Indikatoren
AutoGridForge ist ein Werkzeug, keine Finanz-, Anlage- oder Rechtsberatung. Indikatoren beschreiben vergangene Kursbewegungen und sind kein verlässlicher Vorhersagewert. Entscheidungen triffst du eigenverantwortlich; Krypto ist hochriskant.