Average Daily Range (ADR) – die typische Tagesspanne, erklärt
Die Average Daily Range misst die durchschnittliche Tagesspanne (Hoch minus Tief) der letzten Tage — ein einfaches, anschauliches Maß dafür, wie weit sich ein Coin typisch an einem Tag bewegt. Mit Grafik und Beispiel.
Was ist Average Daily Range?
Die Average Daily Range nimmt für die letzten N Tage jeweils die Spanne (Hoch − Tief) und bildet den Durchschnitt. Heraus kommt eine anschauliche Zahl: „Dieser Coin bewegt sich im Schnitt X % (oder X $) pro Tag.“
Sie ist eng mit der ATR verwandt — etwas einfacher (nur Hoch−Tief, ohne die Gap-Berücksichtigung der ATR), aber im Alltag sehr praktisch.
So liest du Average Daily Range
Praktischer Nutzen: Hat ein Coin schon fast seine ganze ADR gelaufen, ist für den Rest des Tages oft weniger Bewegung zu erwarten. Für Kursziele und Stop-Abstände liefert die ADR eine realistische Größenordnung.
Sie misst nur das Ausmaß, nicht die Richtung der Bewegung.
📈 Fallbeispiel: realistische Erwartungen
Die ADR erdet Erwartungen: Wer ein Tagesziel weit über der ADR setzt, hofft auf einen Ausnahmetag. Für Stops gilt: enger als die ADR werden sie leicht vom normalen Tagesrauschen ausgelöst. Die Grenze: An Ausbruchstagen wird die ADR deutlich überschritten — sie ist ein Durchschnitt, keine Obergrenze.
Typische Einstellungen
14 oder 20 Tage sind üblich. Kürzer reagiert schneller auf Volatilitätswechsel, länger ist stabiler. Oft wird die ADR in Prozent angegeben, um Coins vergleichbar zu machen.
Häufige Fehler & ehrliche Grenzen
- Die ADR als feste Obergrenze sehen — an Ausbruchstagen wird sie klar überschritten.
- Stops deutlich enger als die ADR setzen und sich übers Ausstoppen wundern.
- ADR und ATR gleichsetzen — die ATR berücksichtigt zusätzlich Kurslücken.
Gut kombinierbar mit
Average Daily Range live ansehen
Oder direkt im Grid Terminal auf jeden Coin & Zeitrahmen anwenden — kostenlos, read-only.
Häufige Fragen
Was ist die Average Daily Range?
Die durchschnittliche Tagesspanne (Hoch minus Tief) der letzten Tage — ein Maß dafür, wie weit sich ein Coin typisch pro Tag bewegt.
ADR oder ATR?
Beide messen Volatilität. Die ADR ist die einfache Hoch−Tief-Spanne; die ATR berücksichtigt zusätzlich Kurslücken (Gaps) zwischen den Perioden.
Wofür nutzt man die ADR?
Für realistische Kursziele und Stop-Abstände sowie um einzuschätzen, wie viel „Tagesbudget“ an Bewegung schon verbraucht ist.
Wo sehe ich die ADR live?
Im Grid Terminal von AutoGridForge — Indicators, dann Average Daily Range. Kostenlos, read-only.
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AutoGridForge ist ein Werkzeug, keine Finanz-, Anlage- oder Rechtsberatung. Indikatoren beschreiben vergangene Kursbewegungen und sind kein verlässlicher Vorhersagewert. Entscheidungen triffst du eigenverantwortlich; Krypto ist hochriskant.